Philosophie

Im Restaurant La Baita glauben wir an eine authentische, nachhaltige Küche, die die Zutaten respektiert. Unsere Philosophie „from nose to tail“ schätzt jeden Teil des Tieres wert, reduziert Abfall und ehrt die Arbeit der Züchter. Wie Fergus Henderson, der Vater dieses Ansatzes, sagt: „Nose to tail eating ist nicht nur eine Philosophie, es ist eine Lebensweise.“

Wir arbeiten ausschließlich mit lokalen Produzenten und ethischen Zuchtbetrieben zusammen: Jeder Schnitt, jede Zutat erzählt eine Geschichte von Region und Leidenschaft. Unser Menü ist saisonal und dynamisch — es ändert sich mit dem Rhythmus der Natur und dem, was uns die Berge bieten. Wenn ein Schnitt ausverkauft ist, nimmt ein anderer seinen Platz ein. Kein Verschwenden, nur Authentizität.

Im Sommer beziehen wir unsere Vorräte von den Almen im Bleniotal, wo die Tiere frei weiden und uns frische Milchprodukte sowie Fleisch mit einzigartigem Geschmack liefern. Im Herbst kommen die Alpkäse und das in den Höhenlagen gezüchtete Schweinefleisch: das echte farm-to-table aus dem Tessin.

Alle Milchprodukte stammen von lokalen Molkereien, ein Synonym für Qualität und echtes Null-Kilometer-Prinzip. Auch Obst und Gemüse folgen derselben Logik: zuerst lokal, nur wenn nötig aus der Schweiz. Dabei wird selbstverständlich die Saisonalität berücksichtigt. Wie Massimo Bottura sagte: „Kochen ist ein Aufruf zum Handeln – Zutaten zu respektieren und ihnen eine zweite Chance zu geben.“ Bei Baita ist jedes Gericht ein Liebesakt gegenüber der Natur, der Tradition und der Zukunft unserer Region.

Die Protagonisten

GIOSIA PERONI – Inhaber

Geboren in Erba am 11. Juli 197* (zu viele Jahre her, aber man sieht es ihm nicht an). Schon als Kind zeigt er eine echte Leidenschaft für die Gastronomie und beginnt seine Karriere zwischen den Düften und Farben des Obst- und Gemüsestands. Nach einer erfolgreichen Laufbahn im Lebensmittelbereich rund um den Lario-See beschließt er, sein Leben zu ändern und die Grenze zu überqueren, um in der Schweiz Fuß zu fassen.

Nach verschiedenen Erfahrungen in der Gastronomie im Tessin entscheidet sich Giosia, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und eröffnet die Bar Rex in Olivone. Von dort aus beginnt ein neues Abenteuer voller Leidenschaft, Einsatz und — natürlich — großer Befriedigung.

Heute schreibt er ein neues Kapitel mit La Baita und erfüllt sich einen Kindheitstraum: ein eigenes Restaurant zu besitzen. Ein Ort, an dem Tradition, Qualität und Geselligkeit jeden Tag zusammenkommen.

Liebhaber von Wein, Sternerestaurants und gutem Essen, studiert, probiert und reist weiterhin, um sowohl beruflich als auch persönlich zu wachsen. Entschlossenheit, Neugier und eine stets offene Einstellung gegenüber Veränderungen sind seine geheimen Zutaten.

Lieblingsessen: Cassœula (natürlich)Lieblingswein: Krug – die perfekte Kombination zu seiner Cassœula, das sagt ein Kenner.Hobby: Schlafen (wenn das Wetter es erlaubt)Lieblingsstadt: New York City… direkt danach natürlich Olivone.Zukünftige Ziele: Bleiben Sie dran – die Geschichte hat gerade erst begonnen.

BELLINATO LUCIANO – Küchenchef & Miteigentümer

Bellinato Luciano wurde 1986 in Zürich geboren und anscheinend entstand mit ihm auch seine größte Leidenschaft: das Kochen. Als echter Schweizer Bürger — und wehe dem, der etwas anderes behauptet — baute er seinen beruflichen Werdegang in der Schweiz auf und arbeitete schon früh in den besten Restaurants zwischen St. Moritz und Zürich.

Sein Wachstum ist schnell und natürlich: Talent, Disziplin und eine fast wissenschaftliche Entschlossenheit ermöglichen es ihm, in Rekordzeit die Küchenbrigade zu erklimmen und nach wenigen Jahren Küchenchef zu werden.

Heute öffnet Luciano die Türen zu seiner persönlichen gastronomischen Vision: eine ehrliche Küche, unverfälscht, basierend auf intensiven Geschmäckern, Technik, Studium und tiefem Respekt vor den Rohstoffen. Seine Philosophie „from nose to tail“ erzählt eine Art zu kochen und zu denken, die jeden Teil des Tieres wertschätzt und das, was die Natur und das Gebiet bieten, erhebt. In seiner tiefen Stille ist ein wildes Verlangen entstanden, laut zu schreien.

Lieblingsgericht: jedes Gericht auf seiner Speisekarte (und das ist keine falsche Bescheidenheit)
Lieblingswein: Brunello di Montalcino — manchmal landet er auch in der Brühe, aber sagen Sie das nicht dem Sommelier
Lieblingsband: Metallica… natürlich im Duett mit Lady Gaga
Lieblingsstadt: Paris
Zukünftige Ziele: wie ein Stern erstrahlen.